image slideshow

Cao Yurong

Eine berühmte Instrumentalistin auf den chinesischen Streichinstrumenten (zusammenfassend Huqin genannt), ist Cao Yurong als Musikerin 1. Klasse anerkannt. Cao hat momentan die Position der Konzertmeisterin des China Traditional Orchestra Guangdong inne. Ihre beeindruckenden Musikvorträge haben sie zu einer Grösse in Wettbewerben auf Provinz- und Landesebene emacht. Im Jahr 1982 erhielt Cao den Musikpreis 1. Klasse an der National Instrument Solo Competition sowie die Goldmedaille am neunten National Stars Award, das vom chinesischen Bildungsministerium organisiert wurde. Durch langjährige Übung hat Cao Yurong ihren eigenen Stil entwickelt und sich breite Anerkennung durch Kritiker erarbeitet: „In der Ausführung exzellent, die Technik lupenrein, hält sich strikt an die Vorgaben der Komposition“, „Mensch und Instrument sind eins, unglaublich kunstvolle Poesie”, „eine Huqin-Musikerin, die mit grossartiger Technik die Bühnen dieser Welt bereichert“. Cao Yurong veröffentlichte mehrere Musikalben und hat unter anderem Polen, Japan, Korea, Thailand, the Philippines, Indonesien sowie Hong Kong und Macau besucht. In Guangzhou hielt sie 2000 und 2003 Solokonzerte.

Chen Zuohui

Der bekannte Perkussionist Chen Zuohui besitzt die Auszeichnung als "Musiker 1. Klasse Chinas". Zur Zeit amtet er gleichzeitig als Orchesterchef und Leiter des Perkussionsregisters des China Traditional Orchestra Guangdong. Er ist Mitglied der China Musicians' Association und der China Traditional Orchestra Music Association , geschäftsführender Manager der China Percussion Music Association , Vizepräsident der "China Traditional Percussion Music Association", Vorstandsmitglied der Guangdong Musicians' Association, Mitglied des Committee for Traditional Music sowie Dozent am Xinghai Conservatory of Music.

 

Chen hat in der Vergangenheit den Preis 1. Klasse an der 1. Guangdong Music National Invitational Competition sowie die goldene Auszeichnung beim Wettbewerb des 1. Shanxi International Gong and Drum Festival gewonnen. Er hat über zehn Länder in Europa und Asien sowie Hong Kong, Macao und Taiwan besucht und wurde verschiedene Male eingeladen, gemeinsam mit dem Hong Kong Chinese Orchestra, dem Macao Chinese Orchestra, dem Taipei Municipal Chinese Classical Orchestra, dem Taiwan Experimental Chinese Orchestra, dem Singapore Chinese Orchestra bei einem Konzert aufzutreten. Zudem hielt Chen in Hong Kong, Macao, Taiwan und Singapur Vorlesungen über Perkussionsmusik. Er wurde zweimal eingeladen, an der Hong Kong Academy for Performing Arts und der Tainan National University of The Arts zu unterrichten und Perkussions-Meisterklassen abzuhalten. Sein Perkussions-Solokonzert, das er 1997 in Guangzhou spielte, war von Erfolg gekrönt. Chen hat in seiner Karriere viele CDs aufgenommen, so beispielsweise Chaozhou Gong and Drum Music, Xi-Le-Deng-Lou, the Greatest Chinese Percussion und the Soul of Chinese Drum.

 

Beim "Hong Kong Lingnan Music Symposium" vermittelte er einen Überblick zu Trommel- und Gongmusik aus Chaozhou, eine traditionelle Blas- und Perkusionsmusikgattung, die vor allem in den Regionen von Shantou und Chao'an im Südwesten Chinas verbreitet ist. Chen veröffentlichte Essays wie The Art of the Sigu of Chaozhou Gong and Drum Music und gab gemeinsam mit Prof. Li Zhengui Performing Techniques of Chaozhou Gong and Drum Music  heraus, das vom Verlag des China Central Conservatory of Music publiziert wurde. Auch trug er zur Encyclopedia of Chinese Percussion Instruments bei. 1997 komponierte, organisierte und studierte er ein Riesenkonzert für 1997 Trommeln ein, das anlässlich von Hong Kongs Rückkehr zu China in Guangzhou aufgeführt wurde und sowohl den Bewohnern von Guangzhou als auch von Hong Kong viel Freude bereitete. 1999 schlug er beim Perkussionskonzert Dragons Rising, Tigers Leaping den ersten Trommelschlag zum Auftakt der Feierlichkeiten für die Rückkehr Macaos zu China.

 

Chen Zuohui beherrscht Chaozhou Trommeln und Gongs meisterlich und ist geübt im Spiel sehr vieler chinesischer wie auch westlicher Perkussionsinstrumente. Sein Spielstil ist hart und mild zugleich, manchmal leicht und machmal schwer, natürlich und ungezwungen. Inneres und Äusseres sind in Harmonie, und seine Musik ist reich an künstlerischer Anziehungskraft und Expressivität. Musikkritiker kommentieren: Chen Zuohuis Erfolg liegt darin, dass er es schafft, mit seinen Trommelschlägen dem Publikum zu vermitteln, was er mit seiner Komposition ausdrücken wollte. -- Chens Grundausbildung in traditioneller Musik ist fundiert, die davon abgeleiteten modernen Techniken und Methoden sind hervorragend. Er ist einer der einflussreichsten chinesischen Perkussionsmusiker, die heute auf den Bühnen der Welt aktiv sind. Chen Zuohui widmet sich heute der Aufführung, Erforschung, Komposition sowie Lehre traditioneller chinesischer Perkussionsmusik und setzt alle seine Kräfte ein, um die traditionelle chinesische Perkussionsmusik weiterzuentwickeln.

Dai Ya

Dai Ya ist ein bekannter Dizi-Spieler und Professor am Central Conservatory of Music. Ausserdem präsidiert er das Chinese Woodwind Education and Research Institute.
 
Geboren in Zhejiang im Jahr 1964, begann er mit sieben Jahren, Dizi zu lernen. Ab dem Alter von neun Jahren erhielt er Unterricht vom berühmten Dizi-Meister Zhao Songting. Nach seinem Eintritt in die Zhejiang Arts School nahm er an der Spring of the West Lake Dizi Competition teil, wo er den ersten Rang belegte. 1982 wurde er der Hangzhou Singing and Dance Troupe als Dizi-Solist zugeteilt. Vier Jahre später wurde er ans Central Conservatory of Music aufgenommen, wo er unter den bekannten Dizi-Musikern Zeng Yongqing und Liu Guanyue studierte. Nach seinem Abschluss blieb er als Lehrer am Konservatorium. 1991 erlangte er breite Anerkennung durch seinen ersten grossen Auftritt in der Beijing Concert Hall. Im Jahr 2000 schloss er den Masterlehrgang ab. Das Bildungsministerium verlieh ihm 2005 eine Auszeichnung im Rahmen des "New Century Outstanding Talents Support Plan".
 
In seiner Eigenschaft als bekannter Dizi-Solist ist Dai in der Vergangenheit schon mit vielen Orchestern und Ensembles aufgetreten, so z.B. mit dem Göteborg Symphony Orchestra und dem Malmö Symphony Orchestra (Schweden), dem Additty String Quartet aus Grossbritannien, dem Xenia Ensemble String Quartet (Italien), dem New Dutch Academy Orchestra, dem Central Symphony Orchestra, dem Symphony Orchestra des China Opera Theatre, dem Shanghai Symphony Orchestra, dem Symphony Orchestra of the Central Conservatory of Music, dem Central Chinese National Orchestra, dem China Broadcasts National Orchestra, dem Hong Kong Chinese Orchestra, dem Taipei Municipal Chinese Orchestra, dem Singapore Chinese Orchestra sowie dem Macau Chinese Orchestra. Das Publikum war von seinen Vorträgen und Konzerten jeweils tief beeindruckt.
 
Dai Ya erhielt Einladungen für Vorträge und Auftritte von verschiedenen Institutionen wie beispielsweise der Royal Swedish Academy of Music, des Göteborg Conservatory of Music, der Hong Kong Academy for Performing Arts, der Macau Academy for Performing Arts und der Singapore Arts Association. Seine Publikationen wie Improvement of the Dizi und A Collection of Dizi Repertoires sind in China und auch im Ausland erhältlich.
 
Dai gewann den ersten Preis beim nationalen Fernsehpreis für chinesische traditionelle Musik in der Kategorie Dizi 1989, beim Internationalen Solowettbewerb für chinesische Instrumente und bei der dritten Ausgabe der Taipei Concerto Competition for Chinese Instruments 1995 und ist damit der einzige Musiker, der alle drei dieser Preise errungen hat.

He Wangbao

He Wangbao ist ein bekannter Solist auf chinesischen Streichinstrumenten, die zusammengefasst Huqin genannt werden. Der in China als Musiker 1. Klasse anerkannte He Wangbao schloss seine Studien 1975 an der Musikabteilung der Guangdong Provincial Academy for People's Art ab (heute: Xinghai Conservatory of Music). Davor und danach war unter anderem Solist und Konzertmeister des Guangzhou Orchestra sowie des China Traditional Orchestra Guangdong des Guangdong Song and Dance Theatre tätig. Für letzteres amtet er auch als Vizepräsident. Seine Kompositionen und Auftritte haben ihm schon 28 Preise eingebracht. So erhielt er unter anderem Auszeichnungen für Dragons Rising, Tigers Leaping (Guangdong Blas- und Perkussionsensemble), The Drunken Concubine (Tanzmusik), Ode to Red Ceiba (Concerto für Erhu und Gaohu) und Spring Waves in the Water Village. 1981 erhielt er den Lu Xun Literaturpreis. Ein Jahr später gewann er einen Preis für seinen Auftritt an der National Outstanding Solo Exhibition in Wuhan. 1987 wurde ihm an der  National Guangdong Music Competition der goldene Preis verliehen. Weiter zurück, nämlich im Jahre 1978, wurde He Wangbao ausgewählt, mit einer chinesischen Kultur-Delegation zusammen mit Min Huifen und Liu Dehai und weiteren berühmten Musikern die Vereinigten Staaten zu besuchen. Die Delegation wurde von Präsident Jimmy Carter im Weissen Haus empfangen. Seit seiner Auswanderung in die USA 1997, trat er häufig im Lincoln Center, im Metropolitan Opera House, oder im MGM & Bellagio in Las Vegas sowie an berühmten Universitäten wie z.B. UCLA, PCC und East LA auf. Ausserdem hat He Wangbao zahlreiche Regierungsauszeichnungen erhalten.

Li Cun

Li Cun wurde in der chinesischen Provinz Hebei geboren. Bereits als Kind lernte sie von ihrem Vater Gedichte, Kalligraphie, Malen sowie Guqin. 

1986 wurde Li in die Mittelschule des Xi'an Conservatory of Music aufgenommen, wo sie Guqin und Komposition lernte. Nach Abschluss des Studiums begann sie 1997, am Konservatorium zu unterrichten. 2003 schloss sie einen doppelten Masterlehrgang in Guqin sowie Komposition und Kompositionstheorie ab. In dieser Zeit nahm sie auch an einer Meisterklasse in Komposition in Frankreich teil. In mehr als zwanzig Jahren Studium und Berufsarbeit erhielt Li schon oft Einladungen aus dem In- und Ausland für Symposien, Vorlesungen, Kompositionen und Konzerte. Sie übernahm die Leitung des nationalen Forschungsprojekts zur Vereinfachung der Guqin-Notenschrift. Ihr Werk Theme and Variations on A Rainy Day gewann den dritten Preis an der 2007 Spring in Shanghai National Piano Composition Competition.

Zhang Qiang

Der Pipa-Spieler Zhang Qiang ist Assistenzprofessor der Abteilung für traditionelle chinesische Musik des China Central Conservatory of Music, Direktor der Abteilung für Pipa-Lehre und Forschung, Lehrer für Pipa-Schüler, die sich auf ihr Master-Diplom vorbereiten, Mitglied des Verwaltungsrats der China Traditional Orchestral Music Association sowie Vize-Generalsekretär des Pipa Professional Committee.
 
Geboren 1965 in Xi’an, begann Zhang Qiang mit sechs Jahren, Klavier zu lernen. Ab dem Alter von neun Jahren nahm er bei seinem Vater Zhang Dihua Pipa-Unterricht. 1978 trat er in die dem China Central Conservatory of Music zugehörige Mittelschule ein, 1987 schloss er seine Ausbildung an der Abteilung für traditionelle chinesische Musik desselben Konservatoriums ab. Seine Lehrer waren unter anderem Wu Junsheng, Kuang Yuzhong, Li Guanghua und Chen Zemin.
Zhang Qiang hat bei chinesischen Wettbewerben für traditionelle Instrumentalmusik zahlreiche Preise gewonnen:
1987 1st International Guangdong Music Invitational Competition : Preis 1. Klasse in der Kategorie Gruppen
1992 2nd International Jiangnan Stringed and Woodwind Music Invitational Competition : 1. Preis in der Kategorie Gruppen
1993 1st Taipei Chinese Traditional Orchestra Concert Music Competition“: 1. Preis
 
Seine Schüler haben an verschiedenen chinesischen Pipa-Wettbewerben ebenfalls zahlreiche Preise eingeheimst, so unter anderem:
1997 Tianhua Cup China Pipa Competition : Preis 1. Klasse für Lei Lei
2002 10th Taipei Chinese Traditional Orchestra Concert Music Competition : 1. Preis für Deng Yue
2005 Chinese Arts and Culture Prize of the Chinese Government – Academy of Arts and Culture Prize 2nd China Traditional Orchestral Music Performance Competition : Goldmedaille in der Kategorie Jugendensemble für Yang Jing
 
Zhang Qiang gab zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, hielt Vorlesungen sowie Lehrer-Schüler-Konzerte. Er gab Sammelaufnahmen heraus wie Little Sisters on the Prairie, Everlasting Pipa und Zhang Qiang's Pipa Performances und veröffentlichte Pipa-Unterrichtsmaterial auf insgesamt zehn VCDs. Zudem ist Zhang Qiang in über hundert Musik-Film- und Fernsehaufnahmen zu sehen, so z.B. in Shanghai Triad, Temptress Moon, Da Zhai Men, Qiao's Grand Courtyard, etc. 
 
Seit vielen Jahren wird Zhang Qiang immer wieder von Orchestern und Musikfestivals im In- und Ausland eingeladen. Mit seiner exquisiten Pipa-Kunst ist er auf den Musikbühnen in und ausserhalb China aktiv. So wurde er unter anderem eingeladen, in der New Yorker Carnegie Hall mit dem New York Orpheus Chamber Orchestra Tan Duns Konzert für Pipa und Streichorchester aufzuführen. Im goldenen Saal des Wiener Musikvereins spielte er mit dem Guangdong Symphony Orchestra Zhou Longs King Chu Doffs His Armour, in der Taipei National Concert Hall begleitete ihn das Taipei Municipal Chinese Classical Orchestra bei Tang Jianpings beim Konzert für Pipa und traditionelles Orchester Frühling und Herbst. Im New York Howard Gilman Opera House fand eine Aufführung mit dem New York Brooklyn Philharmonic Orchestra von Sheng Zongliangs Nanking! Nanking! A Threnody for Orchestra and Pipa statt, in der Hong Kong City Hall spielte er mit dem Hong Kong Chinese Orchestra das Pipa-Konzert Little Sisters on the Prairie von Wu Zuqiang und anderen. In der Beijing Concert Hall spielte er mit dem China Radio Traditional Orchestra Liu Changyuans Werk für Pipa und traditionelles Orchester Xi Tan und am Edinburgh International Festival trat er mit dem Nieuw Ensemble von Holland Guo Wenjings Konzert für Pipa und Orchester auf. Beim Tanglewood Music Festival in den USA führte er mit der Cellistin des Boston Symphony Orchestra Martha Babcock Sheng Zongliangs Duett für Pipa und Cello Three Pieces of Tunes auf, beim Huddersfield Contemporary Music Festival spielte er das Solostück für Pipa Dian von Chen Yi. Ausserdem trat er bei verschiedenen Musikfestivals in Deutschland, Holland, Italien, Finnland, Hong Kong, Macao, Taiwan etc. auf. Auch war er schon als Gast in vielen renommierten Konzerthäusern dieser Welt zu sehen, wie z.B. in der Berliner Philharmonie, dem New York Lincoln Center, etc. Unter anderem hat Zhang Qiang schon mit folgenden Orchestern zusammengearbeitet: China Symphony Orchestera, China Traditional Orchestra Shanghai, Hong Kong String Orchestra, St. Petersburg Philharmonic Orchestra. Zudem ist er mit zahlreichen Künstlern aus dem In- und Ausland gemeinsam aufgetreten, darunter: Yan Liangkun, Sun Daolin, Qu Xianhe, Wang Fujian, Peng Jiapeng, Gu Guanren, Robert Spano (USA), Ed Spanjaad (Holland), etc.